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Neuer Stamm der Vogelgrippe in China - Update

10. September 2024

Neuer Stamm der Vogelgrippe in China - Update

Bis heute haben die chinesischen Behörden insgesamt 38 Patienten mit dem Influenza-A-Virus (H7N9) in verschiedenen Städten Chinas gemeldet. Bislang gab es 10 Todesfälle, und 19 der 38 Patienten befinden sich in einem kritischen Zustand. Neun der Fälle sind mild verlaufen. Die Tatsache, dass einige Fälle mild verlaufen sind, kann bedeuten, dass es in der Bevölkerung mehr Fälle mit sehr milden Infektionen gibt, die keine medizinische Versorgung in Anspruch genommen haben und daher nicht gemeldet wurden, da sie keine medizinische Versorgung in Anspruch genommen haben. Mehr als 760 enge Kontaktpersonen der bestätigten Fälle werden engmaschig überwacht und zeigen keine Anzeichen einer Erkrankung. Bislang gibt es keine Anzeichen für eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch.

Die Wissenschaftler wollen dringend herausfinden, wie dieses Virus Menschen infiziert, da einige Patienten das Virus möglicherweise von Geflügel oder anderen Tieren bekommen haben, bevor sie erkrankten, andere jedoch nicht. Das Virus wurde bei Hühnern, Tauben und Enten auf den Märkten für lebendes Geflügel in Shanghai und Hangzhou gefunden. Zehntausende von Vögeln wurden gekeult, und die Geflügelmärkte in Shanghai, Nanjing und Hangzhou wurden geschlossen.

Die Wissenschaftler untersuchen die Gene des neuen Virus, das in den Vögeln gefunden wurde, um festzustellen, wie ähnlich sie den Viren sind, die bei den Patienten gefunden wurden. Forscher wissen, dass H7-Grippeviren hauptsächlich Wildvögel wie Enten, Gänse, Stelzvögel und Möwen befallen und dass sie gelegentlich in Geflügelbestände übergehen. Das H7N9-Virus wurde jedoch noch nicht bei Wildvögeln in der Region nachgewiesen. Wo auch immer das Virus herkommt, eine entscheidende Frage ist, ob es sich in Geflügel etablieren und ein Reservoir bilden könnte, das zu fortgesetzten, sporadischen Infektionen beim Menschen führen könnte. H7N9 verursacht keine schwerwiegenden Vogelkrankheiten, was die Bemühungen, herauszufinden, wie weit es sich ausgebreitet hat und wie es bekämpft werden kann, erheblich erschwert.

Es besteht eine gewisse Besorgnis darüber, dass genetische Analysen zeigen, dass dieses Virus bereits 3 der 5 Mutationen aufweist, die erforderlich sind, um es von Mensch zu Mensch übertragbar zu machen. Ob es die zusätzlichen Mutationen erwirbt, ist derzeit noch ungewiss. Es ist zu früh, um den weiteren Verlauf der Ereignisse vorherzusagen.

Die Weltgesundheitsorganisation beobachtet die Situation genau und empfiehlt derzeit keine Reisebeschränkungen. Reisende sollten jedoch Vorsicht walten lassen und Märkte mit lebendem Geflügel meiden. Häufiges Händewaschen verringert das Risiko einer Ansteckung mit einem Influenzavirus.

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